über Radiästhesie

Radiästhesie ist die Lehre von der "Strahlenfühligkeit" bzw. der "Wahrnehmungsfähigkeit" des Menschen für feinstoffliche Schwingungen".

Der Mensch erfasst diese Schwingungen meist mit Hilfe eines Instrumentes, oft mit Rute oder Pendel.

Radiästheten werden deshalb auch Rutengänger genannt.

Das Erfassen feinstofflicher Schwingungsfelder geht über die normal-sinnliche Wahrnehmung (über die bekannten 6 Sinne) hinaus. Man spricht deshalb auch von der Wahrnehmung über den siebten Sinn.

Mit Hilfe der Radiästhesie lassen sich energetische Gegebenheiten, Qualitäten, Intensitäten von Objekten, Orten, Personen etc. festgestellen und interpretieren.

Sensitive Personen (und das ist mit etwas Übung prinzipiell jeder) nehmen Strahlungen, Schwingungen, Vibrationen, Felder etc., die jeden Menschen umfluten, durchpulsen oder berühren, bewusst wahr.

Die Wurzeln des "Rutengehens" gehen sehr weit zurück. So benutzten bereits die alten Chinesen radiästhetische Techniken, um beispielsweise ihre Gebäude auf gesunden und erdbebensicheren Plätzen zu errichten. Die alten Ägypter wendeten sie ebenfalls an, um die Geheimnisse ihrer Umgebung zu erforschen. Ruten und andere Schwingungsmeßgeräte wurden in den Grabstätten als Grabbeigaben gefunden.

Der Begriff "Radiästhesie" wurde von französischen Priestern geprägt. Der bekannteste dieser Priester war der französische Geistliche Abbé Alexis Mermet. Dieser veröffentlichte etwa 1935 in Colmar ein Buch mit dem Titel "Das Pendel als wissenschaftliches Instrument". Mermet galt in ganz Europa, auch im Vatikan, als der "König der Rutengänger". Seine mehr als 40-jährige Arbeit gab der Radiästhesie eine solide, praktische Basis.

Anwendungsmöglichkeiten im Rahmen der Radiästhesie sind z.B. das Rutengehen bei der Suche nach Wasser oder auch nach Rohstoffen. Auch bei der Suche nach Wasserader- und anderen Erdstrahlen geht man radiästhetisch vor.

Zwischenzeitlich sind radiästheitische Testmethoden auch in der Medizin gebrächlich. Grundlage dafür ist das Prinzip der Bioresonanz, welches ermöglicht, mit der Rute (dem Einhandtensor) Belastungen im körpereigenen Schwingungsfeld zu erfassen, noch bevor diese pathogen werden. In diesem Zusammenhang spricht man auch von Schwingungsmedizin.

Radiästhesie ist also Resonanzgeschehen. Der Radiästhet kann zu allem, was strahlt, schwingt und vibriert in Resonanz gehen.

Die von einem Radiästheten beim Testen aufgenommenen Schwingungen sind bioelektrische Feinströme, die bestimmte Nervenzellen in Resonanz setzen. Der Organismus des Radiästheten hat dabei die Funktion einer Empfangsantenne, die Rute ist das Anzeigeinstrument.

An der Funktionaliät und Wirksamkeit der Radiästhesie als Wahrnehmungsmethode ändert sich auch dadurch nichts, dass bis heute noch nicht restlos alle Funktionen und Zusammenhänge erklärbar sind und noch so mancher daran zweifelt.

nach Albert Einstein: "Wenn wir ein Phänomen nicht verstehen, liegt das in der Regel nicht am Phänomen, sondern an uns."

In der Hand eines geübten Analytikers, der in der Lage ist, sich von störenden Gedanken und Einflüssen freizumachen, ist die Rute ein ideales Instrument um feinste Schwingungen zu erfassen.

Radiästhesie verlangt also von demjenigen, der damit arbeitet, dass er sich öffnen kann für das, was von außen auf ihn einströmt und für das, was das Unterbewusstsein ihm signalisiert.

Dabei ist wesentlich, dass der Radiästhet sich freimacht von persönlichen Interessen und einer vorausgreifenden Erwartungshaltung und sich mental konzentriert auf das neutrale Erfassen energetischer Phänomene bzw. Schwingungsfelder ausrichtet.

Man könnte meinen, dass man mit Rute und Pendel uneingeschränkt alles abfragen kann. Radiästhesie hat aber auch Ihre Grenzen und baut auf dem fundamentalen Grundsatz auf, dass Strahlungsenergie, egal in welcher Form bereits vorhanden sein muss, um abfragen zu können. Nur all das, was bereits schwingt, lässt sich auch muten. Das ist mit ein Grund dafür, dass man Zukünftiges nicht abfragen kann.

Radiästhesie setzt auch ein gefestigtes moralisches Verständnis voraus. Grundsätzlich gilt: "Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg auch keinem andern zu" bzw. "Dringe nicht in die Sphäre eines anderen ein, wenn Du nicht von diesem beauftragt wirst".

nach Prof. C.L. Mohlberg: "Die höchste Stufe der Ruten- und Pendelkunst mit fast unbegrenzten Möglichkeiten erreicht man nur durch eine selbstlose Einstellung und durch jahrelanges Üben."

Wer sich mit den Techniken der Radiästhesie näher befassen will, sei an dieser Stelle auf das Buch von Manfred B. Hartmann mit dem Titel "Praxisbuch der Einhandrute" verwiesen. Der vorherige Wortlaut folgt in Text und Argumentation zu erheblichen Teilen den Ausführungen im Buch.